NET-0 · 2026-03-03 · 51 min
Key moments - from our scoring
Substance score
46 / 100
Five dimensions, 20 points each
Enpal has transformed from a solar rental startup into a comprehensive energy platform serving 860 million euros in revenue in 2024 despite industry collapse. Wolfgang Gründinger, Chief Evangelist, discusses how the company now sells solar systems, heat pumps (largest installer in Germany within three years), smart meters (largest competitive metering operator), battery storage, and EV charging infrastructure - all integrated through Enpal One, their proprietary home energy management system that optimizes customer storage, heat pumps, and EVs as a virtual power plant for grid services and market trading. The business model has evolved from online-only solar rentals to hybrid channels (online plus door-to-door sales), commercial and industrial installations up to megawatt-scale, and Enpal Pro, a B2B supply and services platform serving competitor installers with modules, inverters, financing, and energy optimization software. The critical shift is moving solar from subsidy-dependent "dumb solar" to market-responsive "smart solar" - essential as Germany's new Solarspitzengesetz (February 2025) removes feed-in tariffs during negative electricity prices, forcing intelligent load management to remain viable.
Enpal One is proprietary software that controls battery storage, heat pumps, and EVs as a coordinated virtual power plant, buying cheap electricity when grid prices are negative (filling storage at night using wind power) and selling back during peak demand hours when prices spike, turning passive storage into active market participants that generate income for customers beyond traditional feed-in tariff subsidies.
Channel diversification - relying solely on online sales was risky, and many customers prefer face-to-face consultation at home to discuss roof suitability, storage options, heat pumps, and financing terms before committing, returning to traditional direct sales alongside digital channels.
Enpal Pro provides smaller solar installers with modules, inverters, financing solutions, customer acquisition services, and Enpal One software as a B2B platform - accepting that supporting the fragmented installer base generates significant recurring revenue through services even if it cannibalizes direct customer sales.
Germany's February 2025 Solarspitzengesetz removes feed-in tariff compensation during periods of negative electricity prices (frequent at midday) and mandates 60% power throttling - making dumb solar unprofitable unless coupled with intelligent systems like Enpal One that shift consumption and storage to high-price windows to generate market revenue instead of relying on state subsidies.
Through Metrify, Enpal became the largest competitive meter operator (wettbewerblicher Messstellenbetreiber) in Germany - the largest provider of smart meters and gateways that don't operate their own grid - enabling system-wide data integration for optimizing household energy trading and virtual power plant coordination.
Our reviewer’s read on each dimension, with quotes from the episode.
The virtual power plant arbitrage logic (buy cheap wind power at night, sell at peak demand morning/evening) and the SPV warehouse financing mechanics for small residential solar are genuine operational insights. However, these are buried under long personal backstory, repeated product cataloguing, and motivational filler that significantly dilutes the per-minute yield of useful ideas.
wir füllen die Speicher nachts auf, nicht natürlich mit Strom aus der Solaranlage, denn die produziert keinen Strom, sondern eben mit Strom aus dem Netz, weil nachts gibt es viel Windstrom, aber keiner braucht ihn. Sprich, wir kaufen den Strom günstig ein
haben wir gesagt, wir Bündeln eben eben 1000 solche Anlagen Pi mal Daumen zu einem sogenannten SPV, also Finanzierungsgesellschaft, damit die dann eben solche Finanzierungsmodelle verwirklichen können
The Enpal Pro self-cannibalization framing and the SPV financing applied to small residential installations (previously only used for utility-scale projects) are moderately fresh angles. The rest - virtual power plants, supply chain diversification, offline channel addition - are well-worn industry narratives dressed in company-specific language.
Sorry, ist das nicht ein bisschen bescheuert? Ihr kannibalisiert euch doch selbst, wenn ihr der Konkurrenz helft. Und wir ja natürlich, wir kannibalisieren uns selbst
Du hast DAM Solar und du hast Smart Solar und du musst dich entscheiden, willst du Smart Solar haben, wo du den Strom gewinnbringend verkaufen kannst
Wolfgang Gründinger holds the title of Chief Evangelist - a communications and advocacy role - not an operational seat like CEO, CFO, or CTO. He speaks knowledgeably about the energy transition and Enpal's strategy, but his background is think-tank activism and digital consulting, and he repeatedly defers to named technical colleagues rather than demonstrating first-hand operational depth.
war damals beim Staat beschäftigt, bei der Bundeswehr, um die Bundeswehr zu digitalisieren
Den Sebastian Schikora, der war 20 Jahre lang im Silicon Valley gewesen, davon fast vier Jahre bei Tesla, zuständig für alle stationären Batterien weltweit
There are some genuinely concrete data points - €860M 2024 revenue, €700M warehouse deal, 20% Vietnam module sourcing, NPS 70 for Latin American electricians, named technical hires with verified credentials - but too many market-leadership claims are stated without numbers, and key metrics like total customer count or installed base are conspicuously omitted.
20 Prozent der Solarmodule kommen bereits aus Vietnam. Vietnam mit einer Lieferkette, die komplett von China unabhängig ist
NPS von 70 ich glaube bei dir im Podcast kann ich das sagen, die Hörer verstehen es, also NPS von 70, also Weiterempfe von 70 ist ultra hoch
The host's questions are mostly scene-setters that open the door to long promotional monologues, with almost no follow-up challenges on bold market-leadership claims or the financial mechanics of the €700M deal. The one moment of light tension - 'Das kennst du vom Staat wahrscheinlich' - is a throwaway joke rather than a substantive probe.
Was war der Grund dahinter?
Das kennst du vom Staat wahrscheinlich
Computed from the transcript - who did the talking, and the words that came up most.
In dieser Folge von NET-0 spreche ich mit Wolfgang Gründinger, Chief Evangelist von Enpal. Enpal hat sich in wenigen Jahren vom Solar-Startup zum Marktführer in Deutschland entwickelt. 2025 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von über 1,1 Mrd. Euro und zählt über 115.000 Kunden. Statt nur Solaranlagen zu installieren, bietet Enpal heute das Komplettpaket aus PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox und bewegt sich weg von der klassischen Mietlösung, hin zu flexiblen Finanzierungsmodellen. Was ist das Erfolgsrezept dahinter? Wie baut Enpal neue Geschäftsfelder auf und wie führt Gründer Mario Kohle ein Unternehmen dieser Größe? Wir sprechen über die aktuelle Lage der Solarbranche (Nachfrage-Crash, Preisdruck) und über Finanzierung als Skalierungshebel: Was steckt hinter Enpals €700 Mio. Warehouse-Deal und wie kann so eine Struktur Wachstum massiv beschleunigen? Zum Schluss schauen wir nach vorn: Expansion, IPO-Frage und Wolfgangs Blick auf Energiewende und Klimawandel.
Transcribed and scored by The B2B Podcast Index.
Leon Urban: 2024 der Einbruch der Solarbranche, Nachfrage runter, Preise runter, ein Markt, der plötzlich viel kleiner war als erwartet, 25 dann die Konsolidierung, Margendruck, Unsicherheit und eine ganze Welle von Insolvenzen quer durch die Branche. Und Trotzdem liefert Endball 860 Millionen Euro Umsatz in 2024 stabile Performance im schwierigsten Markt seit Jahren. Und jetzt dieses Jahr hat Endpal erst im Oktober Fremdkapital in Höhe von 700 Millionen Euro aufgenommen, bringt eine eigene Wärmepumpe auf den Markt, gründet mit Metrify einen eigenen Smart Meter Player und steuert auf. Die Milliardenmarke Umsatz zu. Enpal ist längst nicht mehr der Vermieter von Solaranlagen, als den viele sie noch kennen. Also was genau baut ihr da eigentlich gerade? Darüber spreche ich heute mit Wolfgang Gründinger, Chief Evangelist von Enpal. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Netzieber. Hi Wolfgang.
Wolfgang Gründinger: Hallo lieber Leon, vielen Dank fürs Einladen, freue mich sehr zu sein.
Leon Urban: Ja, ich freue mich mit dir heute zu sprechen. Spannende Themen haben wir. Lass uns doch direkt einmal starten. Ich habe es angesprochen, Enpal ist längst nicht mehr der Mietmodellanbieter. Ihr habt längst eine viel größere Produktpalette. Was ist das, was ihr 2025 verkauft?
Wolfgang Gründinger: Ja, absolut. Also als ich vor knapp fünf Jahren zu Endpal dazu stieß, war es eine relativ kleine Firma, paar hundert Angestellte, paar hundert Solaranlagen jeden Monat. Das war für die Solarbranche schon ziemlich solide. Die meisten sind wirklich noch kleiner, die im deutschen Markt aktiv sind. Ist ein sehr fragmentierter, sehr dezentraler Markt, ist auch gut und richtig, so viele Installationsbetriebe um die Ecke, so ist der Markt aufgestellt, hat auch viele Vorteile, eben die lokale Nähe und gibt eben sehr wenige größere Spieler. Und damals war Enpa so ein, ich sag mal, vielleicht mittelgroßer Akteur auf dem Markt. Und tatsächlich waren wir, es war dann Juni 21 bin ich offiziell dazugestoßen. Vor ziemlich genau fünf Jahren hat damals Mario Kohle, der Gründer und CEO, mich angerufen und mich gefragt, ob ich dazukommen will. Ich habe erstmal natürlich Nein gesagt, weil ich kannte weder Mario Kohle noch kannte ich Enpal und ich wurde da aus dem Blauen heraus angerufen, war damals beim Staat beschäftigt, bei der Bundeswehr, um die Bundeswehr zu digitalisieren, kommen aber eigentlich ja aus der Energiebranche. Daher war das schon gar nicht mal so verkehrt, da mich anzurufen. Aber ich habe gesagt, ich mache jetzt was Sinnvolles bei den Streitkräften und jetzt bei so einem Solar Setup da mitzumachen, dass ich nicht kenne und diese Homepage sieht da furchtbar aus und was macht die eigentlich? Solar Startup? Das ist schon eine Technologie, die gibt es schon, by the way, habe ich versucht den Leuten zu erklären, aber Mario hatte große Pläne und hat mich dann eines Besseren belehrt und hat mich dann überzeugt dazu zu Was war die Sache,
Leon Urban: die mich überzeugt hat? Warum hast du dann gesagt, du, wir
Wolfgang Gründinger: haben einfach geklickt im Menschlichen und ich wollte ja was machen mit Energie eigentlich und bin dann so ein bisschen eigentlich in den Defense und Digitalisierung Sektor, da war ich jetzt kein Fremdstück mehr, weil ich habe Digitalisierung schon lange gemacht, habe ja auch mit Facebook und Google und BMW und vielen anderen in der Richtung vier Jahre lang gearbeitet. Gehabt. Aber eigentlich komme ich ja aus dem Energiebusiness oder aus dem Energieaktivismus Feld. Also habe ja als Jähriger Bücher geschrieben zum Thema Energiepolitik, war auch im Think Tank 30 des Club of Rome auch aktiv und so weiter, hab NGOs in dem Bereich mitgegründet, Also war eigentlich vom Hause aus bin ich eigentlich Energiewissenschaftler, habe dazu ja auch promoviert und dann nach der Dissertation dann tatsächlich eher den Umweg gemacht ins digitale Feld, was aber auch nicht schlecht war, weil ich habe dann eben dort gelernt aus dem Akademischen und Aktivistischen heraus, wie Wirtschaft funktioniert und habe dann eben tatsächlich mit den großen Konzernen, wie eben ich war im Facebook Digital Ethikkreis, habe da auch Mark Zuckerberg getroffen zum Mittagessen, war auf den diversen Konferenzen der Digitalwirtschaft unterwegs, habe alles kennengelernt von Meta, Google bis BMW und auch die vielen kleineren, die da unterwegs sind in dem Feld habe ich alles kennengelernt, bis sie dann von der Bundesliga Bundeswehr gefragt wurde, ob ich nicht helfen will, die Streitkräfte zu digitalisieren in der Elitetruppe der Bundeswehr für digitale Innovation, dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, wo Zivilisten, Soldaten und Reservedienstleistende eben gemeinsam Hand in Hand arbeiten, um die Streitkräfte digital fit für die Zukunft zu machen und eben in so einem kleinen also was Q für James Bond ist, ist eben der Cyber Innovation Hub für die deutschen Streitkräfte. Und wenn dein Land dich fragt, dann sagst du nicht nein habe ich das gemacht und wollte auch weitermachen, bis Mario Kohle Aufkreuz, der Gründer von Enpal, mir damals ein unbekannter Mensch, und mich überzeugte, bei Enpal mitzumachen. Eben mit dem Grund, du machst doch Energie, du kannst, du kannst bei mir mitmachen und die Energiewende auf das nächste Level heben. Ich habe damals noch die ganzen hochtrabenden Ambitionen von Empal nicht so glauben können, wurde eines Besseren belehrt und bin jetzt sehr, sehr sicher, dass wir hier für die Zukunft einfach wirklich sehr, sehr gut aufgestellt sind. Das war damals, aber als ich dazu kam, war das ja auch deine Anfangsfrage. Also hast du in der Einführung schon gesagt, Leon, Also es war ja wirklich vor fünf Jahren war es auch ein One Trick Pony. Was hat Enpal gemacht vor fünf Jahren? Es war die Solarmiete online für Privathäuser ziemlich revolutionär. Das war damals revolutionär und das war damals auch ein wirklich gutes Modell. Es hat ja vor Covid niemand, niemand hat Solaranlagen online verkauft. Enpal hat das erfunden und als dann die Pandemie kam, konnte nur Enpal verkaufen. Enpal hatte eben das schon durchoptimiert, wie man eben Leuten erklärt, wie macht man es überhaupt mit einer Online Videokonferenz? Das gab es damals ja faktisch nicht. Auch bei Meta und anderen, also bei Digitalkonzernen haben wir mit Telefonkonferenzen oft gearbeitet, nicht mit Videos. Also kann man sie. Und das hat Enpal eben schon vorweggenommen und eben dann in der Krise dann eben gewonnen, weil wir eben das schon so optimiert hatten, was kein anderer bis dahin überhaupt angefangen hatte. Und dann eben die Solaranlage zur Miete, was damals zu der Zeit auch ein sehr solides Modell war, weil man damals sagen konnte, angesichts der sehr niedrigen Zinsen und der bereits relativ hohen Strompreise, dass fast alle Kunden man das versprechen machen konnte, Du zahlst mit der Solaranlage und dem Reststrom ab dem Monat 1 weniger als davor. Also du kriegst quasi eine Solaranlage und zahlst weniger als davor. Das ist doch toll, hast trotzdem eine Solaranlage. Das ist dann natürlich mit den steigenden Zinsen, war das Modell dann nicht mehr für alle wirklich geeignet. Und wir haben auch flexiblere Modelle entwickelt mit der flexiblen Ratenkauflösung, die auch wirklich tatsächlich einige Vorzüge hat, nämlich die Vorzüge des Kaufs und die Vorzüge, die Miete, nämlich die Sicherheit einfach da zu vereinen. Und insofern haben wir auch das Konzept weiterentwickelt und Momentan machen wir fast gar keine Miete mehr, nur noch die wenigsten ANPA Kunden, die heute neu abschließen, nehmen die Miete und dann meistens aus persönlichen Überzeugungsgründen, weil sie sagen, der Nachbar hat es und ist damit glücklich, dann will ich es auch haben. Oder aber ich darf aus bestimmten Gründen keine Zinsen zahlen, also keinen Kredit abschließen, religiöse Gründe zum Beispiel. Und dann nimmt man eben die Miete. Für die meisten, meisten Kunden ist eben tatsächlich das flexible Ratenkaufsmodell das Beste, weil sie können eben beliebig anzahlen, können beliebig abzahlen, haben Sondertilgung, also quasi OH Begrenzung und können wirklich super flexibel das zurückzahlen und brauchen eben trotzdem nicht in Vorleistung gehen. Also wir nehmen keine Vorkasse. Die erste Rate fällt erst an, wenn die Anlage wirklich auf dem Dach ist, wirklich produziert und ins Netz einspeist. Und das ist wirklich auch eine Sicherheit für die Kunden, weil tatsächlich bei fast allen Akteuren auf dem Markt ist es so, du zahlst erst mal tausende Euro und hast noch nichts auf dem Dach. Du zahlst vielleicht bei Vertragsabschluss, du zahlst bei der Anlieferung der Module, du zahlst bei der Montage und dann hast du immer noch vielleicht keine funktionierende Solaranlage. Und wir sind dann auch im Zugzwang, wirklich zu liefern, wirklich eine gute Anlage, qualitativ hochwertig und sicher anzuschließen und auch ans Netz zu bringen, möglichst schnell, damit wir überhaupt auch die erste Rate vom Kunden bekommen. Und das ist wirklich das, wie kundenfreundlich eben diese Finanzierung da gestrickt ist, sodass Enpal als große Firma dann auch wirklich delivern muss, damit wir tatsächlich dann auch das Geld vom Kunden bekommen. Anders bekommen wir kein Geld. Also wirklich sehr kundenfreundlich, Lösung hier schon bei der Finanzierung mitgedacht. Und dann geht es eben weiter. Also wir machen eben tatsächlich nicht nur die Solarmiete, die ist tatsächlich heute fast gar nicht mehr existent bei Enpal, das war vor fünf Jahren noch unser One Trick Pony. Wir machen jetzt auch nicht nur Online Sales, nicht nur Online Vertrieb, sondern wir machen es auch offline. Wir gehen auch wieder zu den Leuten nach Hause, wie man halt früher so gemacht hat. Also auch Enpal geht jetzt mit eigenen Kolleginnen und Kollegen und Partnern.
Leon Urban: Was war der Grund dahinter?
Wolfgang Gründinger: Tatsächlich einfach Diversifizierung der Vertriebskanäle. Also das heißt ja eine große BWL Logik heißt, niemals alle Eier in einen Korb legen und wenn dann tatsächlich der Online Vertrieb der einzige Korb ist, ist es schlecht. Und viele wollen dann auch jemanden sehen, mit jemandem sprechen und dann geht man eben wirklich zum Wohnzimmer nach Hause und wie man es halt früher auch so gemacht hat, machen wir es heute auch, trinken Kaffee mit dem Kunden, hat Stift und Zettel dabei und sagt ihm hier folgendes, würde ich dir empfehlen, so wie ich das jetzt sehe, von einem Dach her, von einem Keller her, was, das können wir denn also machen. Und haben Sie schon mal über die Wärmepumpe nachgedacht? Also solche Dinge macht man auch bei dem Kunden, bei der Kundin zu Hause. Also auch da nicht nur Online Vertrieb, sondern eben auch bei den Leuten vor Ort tatsächlich damit jemanden haben, wo sie auch dann Blut und wie sagt man denn, mit Fleisch und Blut auch wirklich sehen und mit dem sprechen können. Genau das machen wir. Und dann Privathäuser war damals unsere einzige Zielgruppe. Heute machen wir auch Commercial and Industry, also wirklich große Gewerbedächer bis hin zum Megawattbereich, also nicht nur paar hundert Kilowatt Anlagen, sondern wirklich bis zum Megawattbereich. Also sehr, sehr große Gewerbedachanlagen, haben auch schon sehr viele Anlagen realisiert und sind da wirklich sehr, sehr groß aufgestellt. Bekommt man manchmal gar nicht so mit, weil natürlich die Werbung, die wir schalten, eher an den Endkunden sich richt. Unsere Gewerbedächer Einheit Enpal Gewerbekunden ist wirklich schon sehr, sehr groß geworden und wächst sehr, sehr stark. Und was wir auch noch machen, Leon, du zuckst schon ein bisschen, aber wir machen, ich könnte noch weiter, Es ist einfach so viel anders geworden. Du merkst ja schon. Was wir auch noch machen, ist, wir beliefern sogar die Konkurrenz mit Enpal Pro. Was heißt das? Wir haben während der großen Nachfrage im Jahr 2022 23 festgestellt, dass viele Betriebe also unsere Konkurrenz gar nicht liefern kann, weil sie die Ware gar nicht hat. Es gab Lieferengpässe während der Covid Krise, wo noch viel, also wenn in China mal in einem Hafen ein Covid Fall ausbrach, da haben sie den ganzen Hafen ja dicht gemacht. Da gab es eine, das kann man sich gar nicht vorstellen. Da gab es einfach eine richtig martialisch kontrollierte Ausgangssperre und dann war die ganze Haferstadt Plattform und lahmgelegt und es kam nichts mehr rein, nichts mehr raus und eben die große Nachfrage konnte nicht mehr bedient werden, weil die Warenhäuser waren leer. Wir aber hatten vorgesorgt bei Enpal, hatten mehr als genug Ware und haben deswegen warum nicht auch ein Business draus machen? Wir können auch noch kleinere Betriebe, die Not am Mann haben, beliefern mit Solarmodulen, Unterkonstruktionen, Wechselrichtern und so weiter. Am Hamm Klein angefangen, stieß erstmal auf Skepsis im Markt, weil natürlich viele kleine Betriebe uns nur als großes Enpal kannten und da natürlich auch ein bisschen Berührungsängste hatten. Aber sobald die dann gesehen haben, dass wir sehr verlässlich und schnell die Sachen auf die Baustelle oder ins Lager liefern können, zum Teil innerhalb von 24 bis 48 Stunden, also wie so ein Amazon Prime für die Solarwirtschaft oder für die Solarbranche, bestellen die wirklich laufend bei uns und sehr verlässlich bei uns. Und inzwischen haben wir über unabhängige kleine Solarbetriebe, die bei uns einkaufen und zwar mittlerweile nicht nur Ware, sondern auch Dienstleistungen, so wie eben unser Finanzierungsmodell zum Ratenkauf. Das bieten wir auch anderen Betrieben an. Wir bieten denen auch so was wie Dachplanung an, sowas wie Kundengewinnung, also wirklich alles Mögliche, was wir für unsere Kunden sowieso brauchen, bieten wir auch der Konkurrenz an. Und dann wurden wir natürlich Sorry, ist das nicht ein bisschen bescheuert? Ihr kannibalisiert euch doch selbst, wenn ihr der Konkurrenz helft. Und wir ja natürlich, wir kannibalisieren uns selbst und das Beste, was man als Betrieb machen kann, ist natürlich bei uns einzukaufen, um seine eigenen Kunden zu bedienen. Denn das nimmt uns ja Kunden weg und gibt den kleinen Betrieben und wir können ja so oder so Geld verdienen. Hauptsache, wir tun es irgendwie. Und ich glaube, diese Plattform Lösung ist Zukunft auch von Enpal, denn wir können hier perspektivisch natürlich auch sehr viel Umsatz generieren, sehr viel Gewinn machen, wenn man eben auch die BRAN unterstützt als Dienstleister und eben nicht nur die eigenen Endkunden bedient.
Leon Urban: Spannend. Fintech Solar Startup, jetzt kommt Logistikbranche noch mit dazu. Ja, ich glaube, was uns fehlt, ist dann noch das große Endkundenangebot, denke ich mal. Oder vielleicht hast du noch eine andere Überraschung auf Lager, aber tatsächlich für den
Wolfgang Gründinger: ich sage mal, ich bin Hausbesitzer, Hausbesitzerin und möchte über Energie neu nachdenken, was mache ich Dann natürlich die Solaranlage als Klassiker für die Solaranlage noch mit dem Speicher mit dazu, also ein Batteriespeicher, Wechselrichter sowieso, den brauche ich, um die Spannung umzuwandeln von Gleichstrom zu Wechselstrom, damit er netzfähig wird und einfach gebrauchsfähig wird. Und dann natürlich den Smart Meter, also den intelligenten Stromzähler mit einer Schnittstelle, die zum Netz kommuniziert, dem Smart Meter Gateway, den liefern wir auch mit. Wir sind da inzwischen der größte wettbewerbliche Messstellenbetreiber, heißt das also der größte, wie erklärt man es einfach, der größte, größte Smart Meter Anbieter, der kein eigenes Netz betreibt, vielleicht ungefähr so, stimmt Pi mal Daumen, und haben einfach schon und mehr solche Smart Meter installiert. Damit sind wir der größte in Deutschland in dem Bereich der wettbewerblichen Messstellenbetreiber, so heißt das Ding so und dann noch die Wärmepumpe, die dazu kommt. Wir sind inzwischen auch größter Installateur von Wärmepumpen in Deutschland geworden, innerhalb von nicht mal drei Jahren, was auch schon eine gigantische Leistung ist. Und wir vernetzen alle unsere Speicher, auch die E Autos mit, die Wallbox, die Wallbox liefern wir natürlich auch noch mit dazu fürs E Auto, die Ladestation. Und wir vernetzen alle diese Speicher, die wir bei den Kunden installieren und die E Autos, die auch Speicher auf Rädern sind und die Wärmepumpen, die auch Speicher von Energie sind, weil sie alle einen Pufferspeicher haben, zu einem gigantischen virtuellen Kraftwerk. Das heißt folgendes, nämlich, stell dir vor, die normale Solaranlage, wie du sie halt von früher kennst, nachts scheint die Sonne nicht, deswegen ist der Speicher leer. Morgens geht die Sonne auf, der Speicher lädt langsam voll, mittags ist der Speicher voll, die Solaranlage speist brutal ins Netz ein, aber alle Solaranlagen speisen ins Netz ein, sprich die Netze glühen. Wir haben viel zu viel Strom im Netz, den keiner braucht. Die Strompreise an der Börse sinken, paar Cent nur noch Wert oder sogar negative Strompreise, also keiner braucht ihn. Und das von Frühjahr bis Herbst in Deutschland immer um die Mittagszeit. So, das ist ein Problem, denn die Netze können das gar nicht mehr verdauen. Andererseits gibt es eben mittags und abends die Stromnachfrage Spitzen, wo man zu wenig Strom hat, weil eben kein Solarstrom im Netz ist, weil morgens und abends die Sonne eben nicht. So, was machen wir bei Enpal? Wir machen es andersrum. Wir aktivieren den Speicher mit unserer Software. Enpal One nennt sich die für den Strommarkt. Wir machen den Speicher systemdienlich, wir machen den Speicher marktdienlich. Wir optimieren also nicht nur für den eigenen kleinen Hausverbrauch, sondern für das Gesamtsystem. Also wir füllen die Speicher nachts auf, nicht natürlich mit Strom aus der Solaranlage, denn die produziert keinen Strom, sondern eben mit Strom aus dem Netz, weil nachts gibt es viel Windstrom, aber keiner braucht ihn. Sprich, wir kaufen den Strom günstig ein. Wenn der Strom an der Börse eben günstig ist, dann sagt der Algorithmus, kauf den Strom ein, lade den Speicher. Da hat das Elektroauto, heizt die Wärmepumpe schon mal vor. Dann morgens alle Leute stehen auf, machen den Herd an, kochen das Frühstücksei, machen den Fernseher an, was auch immer. Die Stromnachfrage steigt, die Preise am Markt werden teurer, sprich ich speise aus dem Speicher ins Netz ein, verkaufe den Strom gewinnbringend am Markt. Dann mittags lade ich aus meiner Solaranlage den Speicher auf und abends speise ich aus dem Speicher wieder ins Netz ein, weil auch da wieder die Nachfragespitze ist. Alle kommen nach Hause, laden das Auto, machen den Fernseher an, kochen sich was zu essen und so weiter, machen die Waschmaschine an und so weiter. Dann speisen wir ins Netz ein und natürlich für den Eigenverbrauch sowieso. So, dann ist der Speicher nachts wieder leer und wir füllen ihn wieder auf. Im Winter, by the way, wie jetzt, wir sind jetzt, wir nehmen auf am 16. Dezember, da ist der Speicher immer leer normalerweise, denn im Winter wird der Speicher nie voll. Also bei einer normalen Solaranlage wird der Speicher im Winter einfach nie voll. Der liegt faul rum. Was machen wir? Wir laden den Speicher auf, immer dann, wenn zu viel Strom im Netz ist, auch im Winter und speisen eben dann ein, wenn zu wenig Strom im Netz ist und gleichen so das Auf und Ab der neuen Energien aus, nehmen die Solaranlage damit auch aus der staatlichen Förderung raus, machen eben ihn marktfähig. Und das muss man haben. Also das ist ungefähr wie bei einem bei einem Handy, du hast irgendwie das alte Nokia Handy, das einfach halt dumm ist, das kannst es haben, aber es bringt ja nicht mehr so viel und du hast ein Smartphone. Und bei Solar genau das gleiche. Du hast DAM Solar und du hast Smart Solar und du musst dich entscheiden, willst du Smart Solar haben, wo du den Strom gewinnbringend verkaufen kannst und den Strom günstig einkaufen kannst oder willst du Dampfsolar haben, wo du halt irgendwie den Strom einspeist, wenn die Sonne scheint, egal was dann der Markt dir dafür gibt. Und das ist halt, das ist das das Entscheidende, wo wir jetzt hinmüssen. Die Bundesregierung drängt darauf. Es gibt schon das Solarspitzengesetz vom Februar 2025, das auch schon sagt, es gibt keine Einspeiswütung mehr bei negativen Strompreisen. Also quasi eigentlich fast immer, wenn oder fast immer ein bisschen übertrieben, aber pointiert gesagt, immer wenn die Solaranlage einspeist, bekommen sie keinen keine Vergütung mehr. Mal übertrieben gesagt, stimmt so nicht ganz, aber mal zugespitzt. Und genau da müssen wir halt hingehen, dass wir die Solaranlagen marktfähig machen, damit wegkommen von der staatlichen Finanzierung hin zum zur Marktfinanzierung und eben auch für die Kunden und Kunden zu Hause dann eben auch mehr Gewinne wirtschaften können über das Verkaufen des Solarstroms am Markt und eben mehr Ersparnisse auch erwirtschaften können durch den billigen Stromeinkauf an der Strombörse.
Leon Urban: Ja, wahnsinnig spannendes Angebot. Ich glaube vor allem dieses New Solar, dieses Connecten quasi des Heimsystems mit dem Strommarkt, das ist die Zukunft. Wahnsinnig spannend, was hier bei Enpal, ich glaube an der Stelle muss man auch 1,5 Grad erwähnen, die da auch vorne mit dabei sind, generell an Innovation für den deutschen Markt liefert oder eben auch europaweit. Siehst du dort vielleicht Old Solar, Dump Markt oder Dump Solarmarkt hast du es jetzt genannt als Gefahr sogar für Deutschland. Inwiefern sieht da die Gesetzlage heute aus? Gibt es noch Anbieter, die Solaranlagen ohne intelligentes Energiesystem ans Netz bringen?
Wolfgang Gründinger: Es gibt natürlich sehr viele kleinere dezentrale Anbieter, die können zum Teil eben über Drittanbieter, die es auch gibt, von sogenannten Home Energy Management Systemen, also kurz HEMS, also Home Energy Management System, die bieten die noch mit dazu an, weil sonst können sie ja kaum noch verkaufen. Und auch das ist auch zum Beispiel, was wir für Enpal Pro sehen, also unseren Dienstleister für die Branche, dass wir auch hier auch kleineren Betrieben unser System mit anbieten können. Enpal One damit wir eben auch die kleineren Installateure befähigen, auch weiter auf diesem Markt tätig zu sein. Denn ich habe es gerade schon angedeutet, tatsächlich sagt das Gesetz bereits heute ein bisschen vereinfacht ausgedrückt, weil es tatsächlich bisschen nitty gritty ist, aber das Solarspitzengesetz vom Februar 2025 noch beschlossen unter der alten Regierung, aber schon ohne FDP, dafür mit Union mit dabei, also SPD, Grüne und CDU, CSU haben das noch vor dem Regierungswechsel beschlossen gehabt, sagt bereits, dass man eben die Solaranlage in ihrer Leistung drosseln muss auf 60 Prozent der Einspeiseleistung oder aber, dass es eben keine Vergütung mehr gibt, während negative Strompreise und tatsächlich, wenn die Solaranlage einspeist wie mittags, sind die Strompreise häufig negativ und dann verliert man eben dann die Einspeisevergütung. Die wird zwar, muss man dazu sagen, da legen viele drauf Wert am Ende des jährigen Zeitraums, für den die Einspeisevergütung garantiert wird vom Staat. Daher auf ganz lange Sicht verliert man jetzt nicht so viel damit, weil man eben dann nach 20 Jahren immer noch mal ein bisschen was bekommt. Aber ich sag dir also folgendes, also 7 Cent heute oder 7 Cent in 20 Jahren durch die Inflation alleine ist es schon mal nicht mehr so viel wert, sondern eher vielleicht nur noch 4, 5 Cent oder sowas. Und in 20 Jahren, also das ist halt meiden weit weg, so weit weg, da ist dieser Betrag für mich ja nicht mehr wirklich wirklich tragfähig und wahrscheinlich bekomme ich mehr, wenn ich es dann auf dem Strommarkt verkaufe, als wenn ich dann die Vergütung vom starter nehme in 20 Jahren. Also da muss ich wirklich sagen, da muss man schon wirklich, wenn man Kunde ist und sich für eine Solaranlage interessiert, wirklich darauf achten, welches System mein Anbieter mit anbietet. Und da gibt es eben tatsächlich nicht so viele Anbieter auf dem Markt, die das offerieren können. Und deswegen als Kunde würde ich den Leuten immer Nehmt euch zwei, drei Angebote auf jeden Fall gerne natürlich auch von Enpal auf jeden Fall sowieso noch ein, zwei andere macht man sowieso, weil es eine große Investition ist. Guckt es euch ganz genau an, überlegt Wir drängeln da bei Enpal auch keinen dazu, da irgendwie schnell was abzuschließen. Überlegt es euch gut und dann Wenn ihr sicher seid, gerade auch was die Software Komponente angeht, dann entscheidet euch natürlich am liebsten für Enpal. Und weil wir einfach ein sehr gutes System haben, was wir auch selbst programmieren, haben wir die besten Leute dafür. Den Sebastian Schikora, der war 20 Jahre lang im Silicon Valley gewesen, davon fast vier Jahre bei Tesla, zuständig für alle stationären Batterien weltweit. Das waren zu der Zeit die größten Batterien, die es überhaupt gab, von Texas bis Australien bis Hawaii, wirklich alle Batterien weltweit zuständig. Wir haben den Jekoslav Salapic, der war früher bei GridX der virtuelles Kraftwerk Chefentwickler. Hoffe ich, dass ich ihn so nennen darf. Es war nicht so offizieller Titel, aber vulgo kann man es, glaube ich so bezeichnen. Also bei GridX, bei der EON Tochter, die auch eines der Systeme hat, das oft als White Label Lösung bei vielen Anbietern tatsächlich dahinter steckt. Viele malen es dann irgendwie an in ihrer Unternehmensfarbe und dann ist aber GridX dahinter. Ist ja oft so, ist auch eine super Lösung. Also GridX ist vielleicht unser größter Konkurrent bei Enpal, was so diese HEMS Lösungen, also diese Home Energy Management Lösungen angeht. Den haben wir von dort bekommen. Wir haben Leute, den ehemaligen Chefvolkswirt von Sonnen bei uns, sondern der große berühmte Pionier, was Batterien angeht aus dem Allgäu. Also wirklich ganz, ganz tolle Leute bei uns in unserem Team, bei Flexa nennen sich die Joint Venture mit Entrix in München sitzen die. Also wirklich ein ganz tolles Team, was da wirklich unsere Entwicklung des virtuellen Kraftwerks da vorantreibt. Und das ist wirklich etwas, worauf wir sehr, sehr stolz sind.
Leon Urban: Klingt richtig spannend. Talentiertes Team, wirklich Wahnsinn, die alle gemeinsam dabei zu haben, würde zu sagen, das ist eine der großen Stärken vielleicht auch von Mario.
Wolfgang Gründinger: Also wirklich ein ganz toller, toller Typ, einer der freundlichsten Menschen, die ich kenne. Macht sehr viel Spaß mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir schreiben alle zwei Tage WhatsApps und telefonieren gelegentlich mal und bin wirklich sehr, sehr froh, dass er mich damals überredet hat und bin jetzt wirklich auch seit fast fünf Jahren sehr froh, in dieser tollen Firma zu sein. Also Ampere kann ich wirklich nur sehr ans Herz legen. Natürlich eine Start up N. Man muss schon auch arbeiten. Ich meine, ich war vorher beim Start, Du weißt was Ich meine also Freitag um eins macht jeder seins ist halt hier nicht so gerne gesehen, aber am Ende sind ja alle auch Menschen und wenn irgendwas ist, dann hilft man sich auch und dann supportet man sich auch Und das habe ich auch schon so oft erlebt, dass irgendwer wirklich auch dann Lebenskrise hatte, weil irgendwer eine Familie krank war, verstorben ist plötzlich bei einem Unfall oder sowas oder anderen Krankheit und dann auch so von der ganzen Firma geholfen wurde und auch sonst also wirklich die Leute, die kümmern sich um sich und das finde ich wirklich ganz ganz klasse. Wir haben jetzt auch noch mal und wir sind natürlich auch eine super internationale Firma, haben Leute aus 60 Nationen bei uns also wirklich alles was das Herz begehrt ist halt hier dabei egal ob white color, also hier bei uns im Büro, wir sind ganz Deutschland verstreut auch mit unseren Niederlassungen in Berlin natürlich die Hauptzentrale am ostkreuz mit über 1000 Leuten, aber auch in ganz Deutschland verteilt München, Hamburg, also wirklich überall Köln, Essen, also überall haben wir unsere Büros und natürlich auch die Handwerker sind sowieso, Wir haben über 1000 eigene Handwerker bei uns auf der Payroll ist natürlich auch überall verstreut. Die fahren ja nicht jedes Jahr jeden Tag von Berlin nach Bayern, bauen als Solaranlagen Wärmepumpen einfach wieder zurück, sondern die sind überall ganz locker verstreut und haben natürlich die Akademie, unser Schulungszentrum in Brandenburg in der Nähe von Berlin, Berlin, wo dann unsere Leute aus ganz Europa, aus Lateinamerika sogar inzwischen also wir haben da die Fachkräfteprogramme der Bundesregierung, die nutzen wir um Elektriker, die bereits in Brasilien und Kolumbien ausgebildete Elektriker sind, denen geben wir ein Stipendium in ihrem Heimatland in der Höhe des ortsüblichen Monatslohns, damit sie sich voll und ganz auf den Sprachkurs konzentrieren können dann geben ihnen noch Startgeld mit, zahlen den Flug, dann geben sie hier eine Weiterbildung zum deutschen Elektriker, sind quasi Elektriker ihres Heimatlandes und hier brauchen sie noch einen sogenannten Defizitbescheid, damit sie Deutsch Elektriker werden können, finanzieren den Führerschein, bezuschussen schon mal die die Wohnung für die ersten sechs Monate noch und so weiter. Also die haben hier das das volle Welcome Package bei uns und sind auch ganz tolle Leute, haben jetzt haben jetzt also gut 200 Elektriker auch aus Kolumbien und Brasilien bei uns, die sind mega happy, die haben NPS von 70 ich glaube bei dir im Podcast kann ich das sagen, die Hörer verstehen es, also NPS von 70, also Weiterempfe von 70 ist ultra hoch, es ist so ein bisschen Apple Niveau, also alle sind totale Fans, also das ist wirklich toll, dass wir die bei uns haben und wirklich eine ganz große Geschichte, wie Empa sich da entwickelt hat zu einer wirklich internationalen Firma, die auch beständig wächst. Und nach dem Dip im letzten Jahr, du hast gesagt, Leon, 2024 war ein Krisenjahr in der Solarbranche, hat auch Enpa natürlich nicht außen vor gelassen, da haben wir ziemlichen Dip erleiden müssen bei uns in den Bilanz Sheets, aber dieses Jahr 2025 ging es halt wieder komplett nach oben und es ist wirklich so toll, dass wir durch so viele Investments, die wir getätigt haben in die Wärmepumpe, in Empire Pro, in Gewerbekonten und so weiter, uns einfach so robust aufstellen konnten, dass wir jetzt einfach jetzt weiter wachsen und das in allen Geschäftsfeldern wirklich wirklich sehr, sehr gut auch performen.
Leon Urban: Ihr habt im Oktober jetzt, wir haben es ganz Am Anfang angesprochen, 700 Millionen an Fremdkapital noch mal aufgenommen, Was steht an für das nächste Jahr, was steht an für die nächsten fünf Jahre, was kommt da, was können wir noch erwarten?
Wolfgang Gründinger: Was kannst du vielleicht mal sagen, Man darf das nicht verwechseln mit einem Wagniskapital. Es ist kein Venture Capital im klassischen Sinne, daher hat sich auch damit die Bewertung nicht verändert. Das haben immer dann manche Journalisten nachgefragt, so wurde die Bewertung gar nicht angepasst. Ne, war eben kein Wagen Kapital, was dann in die Company fließt, sondern das ist sogenannte Refinanzierung. Denn bauen ja die Solaranlagen und die Wärmepumpen und bekommen ja dann sofort das Geld dafür, die Kosten dafür von einer Refinanzierungsgesellschaft, die extern von Enpal ist, während dann die Refinanzierungsgesellschaft dann eben die Raten der Kunden bekommt über die 20 circa Jahre, also 15 Jahre für die Wärmepumpe bis zu 15 bis zu 25 Jahre für die Solaranlage, flexible, rückzahlbar, auch mit Sondertilgungsraten und so weiter vom Kunden zurückbekommt. Und das läuft aber extern von uns ab, sprich wir sind getrennt von diesen Refinanzierungsgesellschaften, die heißt auf Englisch Special Purpose Vehicles gibt es seit Jahr und Tag, also ist was das ist zum Beispiel in der Finanzierung von Windparks oder von großen Solarparks gang und gäbe. Nur eben für so dezentrale Anlagen war es vor Enpal noch sehr unüblich das zu machen, weil eben das zu kleinteilig war für die Banken. Und wir haben gesagt, wir Bündeln eben eben 1000 solche Anlagen Pi mal Daumen zu einem sogenannten SPV, also Finanzierungsgesellschaft, damit die dann eben solche Finanzierungsmodelle verwirklichen können. Und es ist auch für den Kunden wirklich eine tolle Geschichte. Einerseits kann er halt eben, braucht er nicht zur Bank gehen, er kann das bei uns direkt machen, also braucht auch nicht irgendwie erst zur Sparkasse laufen, Paperwork machen. Die Sparkasse will auch auf gar keinen Kredit vergeben, weil sie damit nichts verdient und so und eben direkt bei uns machen mit sehr wenig Paperwork einfach eben und eben viel flexibler auch als es normalerweise im Markt bei anderen Finanzierungsformen funktioniert und eben dann auch mit eingebautem Insolvenzschutz, weil andere haben eben keine solche Finanzierungsgesellschaften Und dann, wenn du pleite gehst als Firma, ist natürlich nur hypothetisch jetzt mal gesprochen, dann bist du bei allen anderen Anbietern bisher, du bist du halt, bist du halt lost, hast du keinen Ansprechpartner mehr, hast keine Garantien mehr, alles ist weg, du hast niemanden mehr den du keiner ist mehr da, du hast Garantiefall, du musst in China anrufen, es gibt auch keinen anderen mehr. Und das bei diesen Finanzierungsgesellschaften eben nicht so egal was mit Empath passiert, es gibt immer noch die Finanzierungsgesellschaft und die ist dann immer noch für die zuständig und muss immer noch deinen Service für dich organisieren und deswegen als Kunde hast du da noch mal einen doppelten, doppelten Boden und doppeltes Sicherheitsnetz. Also ist echt eine sehr kluge und tatsächlich auch im Markt völlig gängige Finanzierungsform. Nur eben für diese kleinteiligen Angelegenheiten, nämlich eben für die kleinen Solaranlagen, für die Kleinwärmepumpen, hat das Enpal im Prinzip erfunden. Und das ist auch eine weitere Neuerung, weil wenn man eben will, dass man aus Gas, Kohle, Öl aussteigt, da muss man irgendwo reinsteigen. Also Divest geht nicht ohne Invest und deswegen bieten wir den Banken eben auch Finanzierungspartnern eben auch diese Form des Investments an und wird natürlich sehr sehr gerne dann auch genommen, weil natürlich alle wollen halt mit grünen Energien, mit erneuerbaren Energie auch was machen. Das ist auch eine verlässliche Form der Finanzierung, denn die Kunden haben ja weniger Energiekosten, sprich sie sind auch gute Kreditnehmer sozusagen, weil man eben dann durch die geringen Finanzierungskosten für die Energie, die man ausgibt, weil man spart eben mit Solarwärmepumpe ultra viel Geld ein im Laufe der 20 Jahre und da eben auch einfach eine eine tolle Form, um dann eben auch den Finanzmarkt ein Stück weit umzukrempeln.
Leon Urban: Absolut auch eines der innovativen Produkte, die dort entstanden sind. Dann noch mal gen Division für 2030. Wo seht ihr Enpal, was wird angeboten und auf welchen Märkten seid ihr vielleicht auch aktiv? Was ist da geplant?
Wolfgang Gründinger: Total. Also vielleicht noch mal zum Rekapitulieren. Also was haben wir jetzt? Wir haben die Solaranlage mit Wallbox fürs Elektroauto, mit Speicher, mit Smart Meter, also intelligentem Stromzähler und mit unserem virtuellen Kraftwerk oder Home Energy Management System Enpal One, so heißt das Ding und Wärmepumpe für den privaten Endkunden, für das normale Einfamilienhaus. Wir wollen auch natürlich gehen ins Mehrfamilienhaus, dass wir auch da mehrere Parteien abbilden können. Dann haben wir die Einheit für Gewerbekunden, dass wir wirklich auch große Gewerbedächer bauen mit Solaranlagen, mit Speicherlösungen, auch mit Energiemanagementsystemen. Das haben wir auch schon. Dann haben wir Enpal Pro, unsere Plattform als Dienstleister für unabhängig kleine Solarbetriebe und auch die können wir uns Wärmepumpen kaufen zum Beispiel. Wir sind auch bereits tätig. Also virtuelles Kraftwerk natürlich habe ich ja schon kurz erwähnt, das ist die Zukunft. Da rollen wir gerade unser virtuelles Kraftwerk aus auf unsere Bestandskunden. Das geht so Step by Step und natürlich für alle Neukunden. Unseren Smart Meter Dienstleister haben wir ausgegründet unter Metrify. Da bieten wir jetzt auch alle Dienstleistungen an mit Smart Meter Operations auch für externe Partner, zum Beispiel für Stadtwerke, die auch bei uns als Smart Meter bestellen können oder eben auch für den Endkunden. Also wenn du einen Smart Meter möchtest, einfach bei Magify bestellen. Geben wir dir auch. Geben wir dir auch, ist ja nicht selbstverständlich. Also die meisten Netzbetreiber haben noch nie eine Vermieter ausgerollt in Deutschland. Also die Brunnen hat sie schon ermahnt, aber es stockt irgendwie so ein bisschen. Und natürlich haben wir haben wir die flexible Ratenkauf Lösung auch bei uns sofort Kauf kann natürlich auch wieder bei uns machen, wenn er kaufen will und nicht finanzieren möchte, kann er das auch machen. Miete haben wir auch noch im Angebot, eher Theoretisch, Nehmen Vielleicht FünF prozent der Kunden nur noch oder maximal zehn prozent der Kunden nehmen die Miete. Das ist eigentlich nicht mehr das Große, wofür Enphase steht. Das ist längst nur noch ein ganz, ganz kleiner Teil des Geschäftsmodells. Erstmal zum Rekapitulieren, was wir schon alles machen. Es ist ganz schön viel. Wir sind auch bereits unterwegs in Italien, wachsen auch sehr stark, weiten da unser Angebot Step by Step auch aus, gehen noch in andere Länder auch schrittweise. Also wirklich Step by Step, machen es immer, verrate ich noch nicht. Aber in einem weiteren schönen Land in Europa sind wir schon ganz klein aktiv. Aber wir machen das ja so, dass wir wirklich organisch wachsen. Also wir kaufen ja keine Betriebe auf und oh, wir sind groß, sondern wir machen das organisch. Wir fangen ganz klein an, probieren uns aus, machen alle Fehler dieser Welt, damit wir sie später nicht mehr machen müssen, wenn wir erstmal groß sind. Das ist ja die Idee. Also klein anfangen, viel ausprobieren und dann umso stärker wachsen. Was machen wir auf der Lieferkettenseite? Du weißt es genauso gut wie ich. Eigentlich kommt alles aus China, aber auch hier muss man diversifizieren. Der Weltmarkt wird von China extrem dominiert, was Solaranlagen und Batterien angeht. Eigentlich ist China der Weltmarkt. Wir sind aber bereits in Vietnam tätig. 20 Prozent der Solarmodule kommen bereits aus Vietnam. Vietnam mit einer Lieferkette, die komplett von China unabhängig ist. Und wir gucken, dass wir diese Möglichkeiten, die Lieferkette auch noch weiter diversifizieren und auch in Indien oder anderen Ländern auch noch hier aktiv werden, um eben auch hier nochmal die Lieferkette aus China zu diversifizieren. Einfach Risikodiversifizierung, weil man einfach das braucht, weil man nie weiß, wie es weitergeht in der Zukunft mit China. Wir haben auch die Lieferkette, die ist bei uns auf jeden sehr transparent, die ist auch geprüft. Einige Regionen sind auch ausgeschlossen von der Lieferkette. Wir haben da bestimmte Chargen, die nehmen wir, bestimmte Chargen, die nehmen wir nicht. Haben wir wirklich auch ein sehr gutes Compliance Monitoring, was unsere ethischen, menschenrechtlichen und arbeitsrechtlichen Verpflichtungen angeht. Und ökologischen Standards sowieso. Also all das machen wir schon und gehen da auch noch in diese Richtung. Also ich würde sagen, es gibt noch viele Ideen, die wir in Zukunft noch haben. Ich kann mir vieles vorstellen, ist auch schon viel in der Pipeline. Wir probieren da vieles aus und wir werden es verkünden, sobald soweit ist. Leon, ich bin halt niemand, der so sagt und wir werden noch das machen und ja, und wir gehen, keine Ahnung. Also ich bin niemand, der jetzt sagt und IPO in zwei Jahren. Enpal hat noch nie gesagt, wir machen IPO in zwei Jahren oder irgendwann, sondern immer gesagt, es ist natürlich eine Möglichkeit, theoretisch, aber wir streben das nicht jetzt kurzfristig an, sondern wir halten uns alle Finanzierungsoptionen immer offen und deswegen ist es in Zukunft irgendwann möglich. Ja, ist jetzt geplant. Nein, so ist es. Und wir reden erst gerne dann über Dinge, wenn sie wirklich schon da sind und gemacht sind und nicht so wie so der Ankündigungsweltmeister, der immer schön ankündigt, aber dann nichts passiert. Und deshalb wollen wir für uns nicht ans Buch nehmen, sondern andersrum erst machen und dann verkünden, wo natürlich auch abgesehen davon, es geht natürlich immer viel im Markt um Finanzierung und wann kommt die IPO und hier und da neue Märkte erschließen. Was wir natürlich auch massivst machen, ist die Kundenzufriedenheit zu steigern. Steigern. Wir haben die Kundenzufriedenheit in diesem Jahr massiv steigern können. Wir haben tatsächlich viele Fachabteilungen und das Problem beim Kunden entsteht meistens immer dann, wenn die Fachabteilungen zu wenig miteinander kommunizieren.
Leon Urban: Das kennst du vom Staat wahrscheinlich.
Wolfgang Gründinger: Es ist immer so, weil es gibt, wann kommt die Lieferung beim Kunden an? Vielleicht kommt das Montageteam pünktlich, vielleicht ist am Tag davor starker Regen oder Sturm und man kann nicht arbeiten auf der Baustelle. Das verschiebt sich. Bekommt der Kunde das mit, hat irgendwie Kunden dazu abgeholt oder steht der kunde morgens um 8 gewehr bei fuß und wartet, bis unser Montageteam kommt und keiner rückt an bis um 12 Uhr mittags und der wundert sich, wo das Montageteam bleibt, weil wir ihm nicht rechtzeitig Bescheid gesagt haben. Es passiert leider, es ist noch eine Baustelle, auch wenn mal ein Schaden passiert. Wir haben gute Monteure, die sind alle total super geschult. Aber natürlich kann es auch mal passieren, dass Ziegel zu Bruch gehen bei der Montage, dass irgendwas beschädigt wird. Wie schnell schaffen wir es, dass dieser Schaden reguliert wird, Dass man OK, lieber Kunde, wir haben hier leider einen Riss in deinem Dach jetzt zum Beispiel erzeugt. Das kann tatsächlich passieren. Und dann wie schnell flicken wir das wieder, Wie schnell zahlen wir eine Entschädigung, beauftragen dann Dachdecker oder was auch immer, um das dann wieder auch gut zu machen. Das sind alles so Dinge, da sind wir schon sehr, sehr gut und auch sehr kulant und wenn man einen Fehler macht, steht man dazu. Das ist bei ein paar immer so, Aber oft ist halt eine Frage der Geschwindigkeit und der Verlässlichkeit, weil der Kunde möchte eben auch abgeholt fühlen und nicht nur gesagt bekommen, wir kümmern uns drum und dann ruft das zwei Wochen später jemand an, weil die zwei Wochen Wartezeit, er weiß ja nicht, melden wir uns wirklich und wird skeptisch und fragt sich, was ist denn? Also was ist denn jetzt los? Also da und da sind wir schon sehr viel besser geworden und werden da weiter auch investieren in Kundenzufriedenheit, auch in vieles andere Qualitätssicherung. Das sind alles immer so Dinge, da sind wir schon extremst gut, haben dafür eine Prozesse entwickelt, was wir ja müssen, weil wir Marktführer sind und da eben auch alle Welt auf uns guckt und uns mit doppeltem Standard misst und etwas, was bei einem anderen Anbieter irgendwie halt hingenommen wird, wird bei uns auch wirklich dann noch mal ganz, ganz genau unter die Lupe genommen und da müssen wir schon deswegen sehr gut sein. Plus unsere Finanzierungspartner machen ja auch noch mal Stichprobenkontrollen unserer Baustellen. Wir machen eigene Stichprobenkontrollen auch noch zusätzlich. Wir haben auch ein Qualitätsmonitoring System, also wir machen von jeder Baustelle über ein Hund Fotos und Datenpunkte, die wir erfassen und dokumentieren einfach für die Freigabe in unseren Qualitätsmanagementprozessen. Es wird alles dokumentiert, alles unterschrieben und alles bei uns hinterlegt im System. Also das ist einfach eine Qualitätskontrolle, die ist schon wirklich auf dem Markt, glaube ich kein zweites Mal. Da haben da auch ein dickes Paper zum Thema geschrieben, Enpal de Qualität kann man das Paper auch abrufen, wo wir mal die wichtigsten Baustellen beim Thema Qualitätsmanagement uns mal bisschen angeguckt haben und mal aufgeschrieben haben, auch für die gesamte Branche, um mal zu gucken, wo sind die Defizite was kann man da eigentlich im Markt verbessern? Weil das Problem ist tatsächlich immer die wirkliche Implementation auf der Baustelle vor Ort im Alltag. Monteure sind auch nur Menschen und deswegen machen Menschen Fehler. Und diese Qualitätsprozesse sind eben dafür da, dass erstens mal möglichst wenige Fehler entstehen und wenn sie entstehen, dass sie dann möglichst schnell entdeckt und geheilt werden. Und das können wir versprechen, dass das so passiert. Wir können nicht versprechen, dass niemals irgendein Fehler passiert auf der Baustelle. Dafür ist einfach die Realität eine andere. Du kennst Handwerker, das ist halt so bei mir als Mensch, der viel am Büro ist. Ich mache ja auch Fehler und ich bin halt zu Hause oder im Büro, habe es hier warm und habe einen Kaffee und habe keinen Wind und Wetter, was mich stört und und so ist es halt. Und deswegen habe ich sehr viel Respekt vor unseren Kollegen, Kolleginnen in der Montage, die wirklich jedem Tag bei Wind und Wetter da draußen sind und die Anlagen bauen und die brauchen aber eben auch diese Qualitätsmanagement Prozesse, damit wir auch die Qualität und auch die Arbeitssicherheit, by the way, die auch noch dazu kommen, nachhalten können. Und da sind wir wirklich sehr, sehr führend in der ganzen Branche, um hier wirklich die tatsächliche Umsetzung der Vorschriften bei Qualität und Arbeits Sicherheit auch sicherzustellen. Da sind wir schon ein bisschen stolz drauf, aber ich sag's auch so, wie es ist, nämlich die ganze Branche hat da noch ein long way to go und wir versuchen immer Vorreiter zu sein und dann mit den Berufsgenossenschaften zusammen, mit den Prüfinstitutionen wie VDE und DEKRA zusammen dann dann auch neue Dinge auszurollen, neue Dinge auszuprobieren, viel mehr Sicherheit hergestellt werden kann, wie mehr Qualität auch erreicht werden kann. Und das ist bei uns wirklich ein ganz wichtiges Thema. Laura Wolf und die bei uns Chief Asset Officer ist, die hatte ihr Auge immer drauf, dass die Montage wirklich immer tiptop ist, weil sie eben dann auch das Portfolio managt, das wir haben. Da ist Qualität einfach hundertprozentig wichtig, sodass wir einfach dauernd über Qualität nur reden den ganzen Tag bei Enpal. Wie können wir Qualität hier noch verbessern? Wie können wir hier noch Fehler vermeiden? Wie können wir hier noch den Kollegen bessere Anweisungen geben, dass auch tatsächlich das in der Praxis umgesetzt wird und so weiter und so fort. Also das sind einfach immer auch wirklich viele Kleinigkeiten, die dann zusammenkommen müssen, um einfach die Qualität aufs nächste Level zu heben, damit wir eben möglichst viele, viele Fehler schon von vornherein vermeiden, die Qualität nochmal aufs neue Level heben. Also da haben wir einfach wirklich sehr viel Vorarbeit geleistet, um einfach da weiter Vorräte sein zu können.
Leon Urban: Ja, sehr gut. Also ich fasse noch mal kurz zusammen, dass das ganze Thema Produkt verbessern, Qualität verbessern ist bei euch weit, aber, aber da geht es immer weiter noch nach vorne. Ansonsten neue Länder. Ja, wohin genau? Unklar, habe ich nichts Genaues rausgefunden. Geheimnis IPO in den nächsten zwei Jahren,
Wolfgang Gründinger: eventuell alle Finanzierung, eventuell würde ich auch nicht sagen. Eventuell würde ich auch nicht sagen. Das heißt in der Presse wiederholt, also ist irgendwann möglich, aber nicht geplant. Nicht konkret geplant zumindest lassen wir so stehen.
Leon Urban: Aber auf jeden Fall massives Wachstum weiterhin in den nächsten Jahren. Ich glaube, das kann man zumindest erwarten von Enpal. Sehr gut. Dann an der Stelle schon mal vielen Dank bis hierhin. Eine letzte Frage habe ich noch für dich und zwar, was ist für dich gerade so klimapolitisch der größte Trigger? Das, was dich selbst vielleicht gerade massiv aufregt und dann danach gerne was gibt dir aber auch Hoffnung und macht dir Bock auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte?
Wolfgang Gründinger: Du, ich habe immer Hoffnung. Ich glaube, die Energiewende wird auch so ein bisschen, also wird nicht mehr aufzuhalten sein. Warum? China macht es, Texas macht es, Ungarn macht es, Alle machen es. Auch Atomnationen wie Frankreich investieren massiv in erneuerbare Energien. In Frankreich ist kein Atomkraftwerk im Bau, aber dafür viel erneuerbare Energien, die im Bau sind, auch in Polen. Klassische Kohlenation setzt auf erneuerbare Energien. Also alle Welt macht erneuerbar, erneuerbare, Das wird nicht mehr aufzuhalten sein. Eine Frage des Wie und aber nicht mehr das Ob und auch wie schnell, aber halt nicht mehr das Ob, das ist jetzt durch, weil erneuerbare Energien sind so günstig und so schnell. Die werden immer schneller und immer günstiger. Und tatsächlich, das wird, das wird nicht mehr aufzuhalten sein. Das gibt mir Hoffnung. Worüber rege ich mich auf? Ja, gibt viel, wo man sich aufregen kann. Ich rate aber immer auch ein Stück weit zur Gelassenheit. Also was mich momentan aufregt, ist eine Fachdiskussion. Wir sind ja auch im Fachpodcast, deswegen kann ich es mal so anteasern. Es gibt ja den Smart Meter Betrieb und wir sind ja der größte wettbewerbliche Messstellenbetreiber in Deutschland, denn wir verbauen mehr Smart Meter als sonst einer von diesen neuen Anbietern. Jetzt kommt aber die Bundesregierung daher und vielleicht macht man das doch wieder so, dass man wieder die alten Monopolisten, die Netzbetreiber, das doch wieder doch wieder stärkt und den neuen Wettbewerb aushebelt, vielleicht sogar ganz verbietet oder aber tatsächlich so unwirtschaftlich macht durch Regulierung, dass man es dann doch nicht mehr so richtig machen kann. Und das finde ich schon ein bisschen komisch, so im Geiste Ludwig Erhards, der Marktwirtschaft, des Wettbewerbsdrucks, jetzt, wo es langsam mal anläuft endlich, wo viele neue Anbieter entstehen, auch Oktopus und wir und ein paar andere auch noch, dass dann gesagt oh, dieser Wettbewerb, der ist jetzt, da kommen diese neuen, die sind uns nicht ganz koscher. Also ich glaube, das ist doch der falsche Weg. Ich glaube, wir brauchen noch mehr Wettbewerb. Ich glaube, wir brauchen beide Anbieter, die grundzuständigen Messstellenbetreiber, also die heutigen Netzbetreiber in der Regel und auch die neuen Anbieter, die so ein bisschen auch von außen Druck machen und die auch zeigen, wie es geht. Und ich glaube, dann entsteht so ein Wettbewerb, wo dann wirklich derjenige sich durchsetzt, der es am besten für die Kunden anbieten kann. Und ich glaube, so funktioniert es am Ende der Marktwirtschaft, dass man eben dann kostengünstig und effizient das ausrollen kann und eben mit mehr Wettbewerb, mit mehr Marktwirtschaft es macht und nicht wieder auf einmal sagt jetzt aber wieder alte Planwirtschaft, da habe ich so ein bisschen da. Also das treibt mich schon so ein bisschen um. Genaues weiß man ja nicht, was die Regierung da plant, aber es gibt so ein paar Sätze, die so zumindest missverständlich klingen. Und da wäre nett, wenn die Ministerin das mal klarstellen würde, was da jetzt gemeint ist, sodass wir dann nicht mehr Angst haben müssen, dass uns quasi die Berufstätigkeit verboten wird.
Leon Urban: Einfach Wettbewerb da. Ich glaube, das ist das, was für die Branche einfach und für alle letzten Endes wichtigsten ist, was alle stark macht, was euch stark macht. Von daher hoffen wir, dass es, dass es da weiterhin offen bleibt. Ich fokussiere mich trotzdem jetzt noch mal zum Schluss auf deinen ersten positiven Ausblick, dass wir damit dann noch mal rausgehen. Ich sehe es genauso. Ich glaube, da sind einfach Themen mittlerweile am Laufen. Klimawende, das ist nicht mehr zu stoppen. Schön, dass es so große Player mittlerweile gibt, die aus Deutschland kommen, die das so aktiv vorantreiben und Innovation eben auch vorantreiben. Von daher vielen Dank Wolfgang für deine Zeit.
Wolfgang Gründinger: Vielen Dank lieber Leon fürs Einladen. Ich freue mich wirklich, dass wir bei Enpal inzwischen über Kunden, Kundinnen bei uns haben und hier so die Energiewende voranbringen können. Dass Leute wie Felix Groß, der Fußballspieler oder Hazel Brugger, Michael Kessler, so viele andere, die jetzt auch bei uns Kunden geworden sind, sind. Und ich habe auch viele Kollegen, wo die Eltern dann bei Enpal dann auch die Solaranlage, die Wärmepumpe gekauft haben. Und da ist immer schön, wenn man Kunden besucht, die super happy sind, die sagen, hier, guck meine Wärmepumpe an, guck hier meinen Speicher an. Also hier ist die Enpal App. Ich kann jeden Tag sehen, was ich produziere, was ich einspeise, wie viel Geld ich verdiene mit der Solaranlage. Wirklich toll, weil man die Leute da hat und einfach die einfach dazu befähigt, unabhängig zu werden von fossiler Energie, Geld zu sparen und nebenbei noch was fürs Klima zu tun. Darf man auch nicht vergessen. Also das ist schon eine Top Sache. Also freue ich mich sehr, dass Mario mich damals überredet hat, zu Empire zu kommen und wie gesagt, ein toller Typ, der liebe Mario Kohle, arbeite mit ihm sehr, sehr gerne zusammen. Einfach einer der freundlichsten Menschen, die ich jemals treffen durfte. Super bodenständiger Typ und immer gut gelaunt. Und da freue ich mich immer, dass wir einfach auch in dem Markt so gut vorangehen können und auch die die ganze Branche hier auch. Also wirklich eine ganz tolle, ganz tolle Geschichte. Muss man auch mal erzählen dürfen in Deutschland. Dass es auch noch mal Erfolgsgeschichten gibt. Das glaube ich ganz wichtig, dass man nicht den Kopf in den Sand steckt und sagt, wir können nichts mehr in Deutschland. Wir können schon noch. Wir haben Unternehmergeist. Wir haben viele Menschen, die anpacken wollen, die arbeiten wollen, die sich den Stock aus dem Arsch ziehen und voranbringen wollen, nicht mal nur jammern wollen, jeden Tag was machen, in die Hände spucken und was voranbringen.
Leon Urban: Absolut. Das ist doch ein schönes Schlusswort. Viel Erfolg weiterhin, Haltet daran fest und freue mich, dich bald wiederzuhören.
Wolfgang Gründinger: Vielen Dank, lieber Leon.
Leon Urban: Mach's gut.
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