Der WeWork-Absturz: Wie Adam Neumann Milliarden verbrannte
Macht und Millionen – Echte Wirtschaftskrimis · 2024-05-29 · 1h 1m
Episode notes
Vor ein paar Wochen haben wir bei Macht und Millionen einen Aufruf gestartet. Bewerbt Euch mit einem spektakulären Fall und werdet für eine Folge Co-Host im Podcast. Wir haben tolle Vorschläge bekommen, vielen Dank dafür! Die Idee von Michael zum Fall WeWork hat uns dabei besonders begeistert. Diese Geschichte bringt alles mit, was ein guter Wirtschaftskrimi braucht: einen Haufen Geld, Drogen, eine brillante Verkaufsstrategie und einen exzentrischen Gründer. Wer den Namen WeWork hört, der hat sofort dieses Bild vor Augen: Menschen, die an ihren Laptops tippen, bunte Couches, Holztische, eine Bar mit Zapfhähnen. Das sollte sie sein, die Zukunft der Arbeit, die sich Adam Neumann mit seinem Startup WeWork herbeisehnte. Dahinter die viel größere Idee: Arbeit ganz und gar zu revolutionieren, Menschen zusammenzubringen und eine sogenannte „We-Community“ aufzubauen. Was Neumann als Tech-Unternehmen verkaufte, war in Wahrheit nicht mehr als eine Bürovermietung, die er zur Lebensphilosophie überhöht hatte. Trotzdem konnte der gebürtige Israeli so viele Investoren gewinnen, dass WeWork bald mit 47 Milliarden Dollar zu den wertvollsten US-Startups gehörte.